Das autistische Burnout

Es gibt Worte, die klingen erst einmal nach Metapher und rufen eine gedankliche Assoziation hervor. Burnout gehört für mich dazu . Das verzehrende Feuer, das gefräßig über eine Landschaft fegt und nichts als rauchende, verkohlte Überreste hinterlässt, hier und da ein schwach glimmendes Glutnest. Für viele autistische Menschen scheint dies nicht nur ein Bild im Kopfkino, sondern bittere Realität. Ein Zustand, der nicht nur Erschöpfung bedeutet, sondern eine regelrechte Systemüberlastung in allen Bereichen: kognitiv, sensorisch und emotional. Das Nervensystem kollabiert unter der Dauerlast von Erwartungen, Anpassungen und Maskierung.